Habemus neues grün-weißes Tanzpaar

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-Sabrina und Andreas Heinen repräsentieren ab sofort das Garde-Corps Grün-Weiß Köln.
-Sabrina Heinen: „Wir können gerade beim Garde-Corps Grün-Weiß unser Hobby und unsere Familieninteressen miteinander verbinden“.
-Präsident Merkens: „Wir sind stolz darauf, reibungslos eine Übergabe vom bisherigen an das neue Tanzpaar organisiert zu haben“.
 
Köln, den 18. Februar 2013
 
Sabrina und Andreas Heinen sind ab sofort das neue Tanzpaar des Garde-Corps Grün-Weiß Köln und werden das einzige Garde-Corps im Kölner Karneval, bei dem Frauen Vollmitglieder sind, in der kommenden Session auf den Bühnen in und Köln repräsentieren.
 
Frank Merkens, Präsident des Garde-Corps Grün-Weiß Köln: „Habemus Tanzpaar. Ohne großes Konklave, ohne weißen Rauch. Wir hatten die beiden bei unserer Ausschreibung – oder neudeutsch Casting – vor knapp zwei Jahren erleben dürfen und sie haben überzeugt. Mittlerweile sind die Kinder des Tanzpaars in einem Alter, in dem sie in unserem bodenständigen Corps von, für und mit Familie bestens aufgehoben sind. Wir sind stolz darauf, reibungslos eine Übergabe vom bisherigen an das neue Tanzpaar organisiert zu haben.“
 
Sabrina Heinen, 1986 in Köln geboren, arbeitet bei einem weltweit tätigen Technologieunternehmen. Sie tanzt seit ihrter Jugend im Kölner Karneval, erst bei den Höppemötzjer, dann bei den Kölner Rheinveilchen. „Beim Garde-Corps Grün-Weiß Köln können wir sowohl und Hobby ausüben und tanzen als auch die notwendige Rücksicht auf familiäre Herausforderungen nehmen. Wir freuen uns auf die neue Aufgabe“, so die neue Tanzmarie des Garde-Corps Grün-Weiß Köln.
 
Andreas Heinen, Jahrgang 1982, arbeitet bei den Ford-Werken im Bereich Entwicklung. Der aktive Fußballer ist in und mit dem Kölner Karneval aufgewachsen: von den Pänz vun Gereon wechselte Heinen zum Musikzug von Jan von Werth gespielt. In dieser Zeit hat er seine Sabrina kennen und lieben gelernt und wechselte somit zu den Kölner-Rheinveilchen.
 
Der Präsident des Garde-Corps Grün-Weiß Köln dankte dem bisherigen Tanzpaar, Nicole Hamacher und Thomas Faßbender, für deren Engagement in den vergangenen beiden Jahren. „Wir haben die beiden nach deren letzten Rosenmontagszug für unser Garde-Corps gebührend verabschiedet und wünschen den beiden für die Zukunft privat, beruflich und im Hobby alles Gute.“ Hamacher und Faßbender wollen ihre Solo-Erfahrung künftig wieder bei Tanzgruppen einbringen.
 
Das Garde-Corps Grün-Weiß Köln von 1998
 
Die Tradition des Garde-Corps Grün-Weiß Köln Die Wurzeln des Garde Corps ‚Grün Weiß‘ reichen zurück bis ins Jahr 1902, auf den Familien-Stammtisch ‚Hääzblatt‘. Zu dessen Mitgliedern gehörten die Familien Willi Ostermanns, Heinz Roses und Jupp Krämers. Die Familien trafen sich meist am Sonntag nach dem Kirchgang. Die Erzählungen beim „Hääzblatt“ sollen eine Quelle für die verschiedene Geschichten und bekannte Melodien Willi Ostermanns gewesen sein. Zu Beginn der 30er Jahre hatten die Mitglieder des Stammtischs die Vorbereitungen zur Gründung der Garde Grün Weiß abgeschlossen und konnten 1948 nahtlos an diese damals bereits abgeschlossenen Vorbereitungen anknüpfen. Bis Ende der 50er Jahre nahm die Garde mit eigenem Tanzcorps und Tanzpaar aktiv am Kölner Karneval teil. Mit Eintrag ins Vereinsregister am 12. April 1998 wurde die grün-weiße Tradition im Garde Corps „Grün Weiß“ neu belebt.
 
Das Garde-Corps Grün-Weiß Köln ist das einzige Corps im Kölner Karneval, bei dem Frauen Vollmitglieder werden können. Es steht für bodenständigen Karneval von, für und mit Familie. Das Tanzpaar tanzt zu den Klängen des Regimentsspielmannszugs, nicht „auf Konserve“.
 

 

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